Wahlnachlese

Am vergangenen Abend trafen sich die Mitglieder des Kreisverbands, um über den katastrophalen Ausgang der Bundestagswahl zu diskutieren. Ein schmerzhafter, aber notwendiger Prozess. In der regen Diskussion kam der Vorschlag auf, eine Mitgliedervollversammlung zu veranstalten, damit sich alle Mitglieder der liberalen Partei - und nicht nur die Funktionsträger - dazu austauschen können. Für einen Neustart ist es notwendig, die Vergangenheit zu analysieren und Fehler des Wahlkampfs zu erkennen und zu benennen.
Der Kreisvorsitzende Benjamin Schwank dankte den Wahlkämpfern aus den Reihen des Kreisverbands für ihren engagierten Wahlkampf, bei dem es um mehr als die Zweitstimme ging.

Mit unserer regelmäßig stattfindenden Kreisarbeit geht es am 8. Oktober weiter: da treffen sich die Mitglieder zu dem Kreis-Jour-fixe. Weitere Infos hierzu finden sie unter Terminen.

Liberale im Land wieder für die FDP begeistern

„Die Stimme der Freiheit wird auch in Zukunft Gehör finden“, kündigten Rainer Brüderle und Philip Rösler an. „Wir haben sie nicht hinreichend erreicht.“ Aber genau hier werden die Freidemokraten ansetzen. Ab morgen wollen sie die freiheitsliebenden Menschen im Land wieder für die FDP gewinnen, kündigte FDP-Parteichef Rösler an.

Am Wahlabend: Eine der bittersten Stunden in der Geschichte der FDP

Den Liberalen ist der Einzug in den Bundestag nicht gelungen. Das FDP-Spitzenteam aus Rainer Brüderle und Philipp Rösler übernahm die volle Verantwortung für das Ergebnis, kündigte aber zugleich an:  „Wir geben niemals auf. Das ist nicht das Ende der Partei. Die Arbeit der FDP als Partei der Freiheit  wird weitergehen. 

Grund zu feiern gab es für die Liberalen am Wahlabend nicht. Nach ersten Prognosen kommen die Freidemokraten weder in den hessischen Landtag noch in den Bundestag. FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle sprach vom „schlechtesten FDP-Ergebnis aller Zeiten“. Brüderle dankte den Wahlkämpfern für ihr unermüdliches Engagement. „An euch hat’s nicht gelegen. Unsere Verantwortung ist uneingeschränkt.“

Wahlaufruf

Brüderle und Rösler im Curiohaus

Der Vizekanzler und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (2.v.l.) und FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle (2. v. r.) waren nach Hamburg gekommen, um gemeinsam mit dem Hamburger Spitzenkandidaten Burkhardt Müller-Sönksen (M.)  im Curiohaus die interessierten Wähler davon zu überzeugen, am 22. September die FDP zu wählen.

Katja Suding, Philipp Rösler, Burkhardt Müller-Sönksen, Rainer Brüderle und Sylvia Canel (v.l.n.r.)

Für die Grünen hatten Rösler und Brüderle nur Spott übrig. So zählte Rösler u. a. 30 Verbote auf, die es mit den Grünen geben soll. Brüderle warnte vor einer Regierung bestehend aus Rot-Rot-Grün. „Wir brauchen keine Super-Nanny namens Claudia Roth und Renate Künast“, sagt Philipp Rösler und erntet Beifall, so wie der Spitzenkandidat Rainer Brüderle Zustimmung erntet, als er das grüne Programm eine „Anleitung zum Unglücklichsein“ nennt.